Verantwortungsvolles Spielen

Kurzer Selbsttest

Beantworte diese sechs Fragen ehrlich mit Ja oder Nein: 1) Hast du im letzten Monat mehr gespielt, als du vorhattest? 2) Hast du jemandem die Höhe deiner Einsätze verschwiegen? 3) Hast du dir Geld geliehen, um zu spielen? 4) Hast du nach einem Verlust versucht, ihn durch weiteres Spiel zurückzuholen? 5) Fühlst du dich unruhig, wenn du längere Zeit nicht spielst? 6) Haben Freunde oder Familie dein Spielverhalten angesprochen? Zwei oder mehr Ja-Antworten sind ein deutliches Signal, mit einer der oben genannten Beratungsstellen Kontakt aufzunehmen.

Wo du Hilfe findest

In Österreich bieten mehrere kostenfreie und anonyme Beratungsstellen Unterstützung. Die Spielsuchthilfe Wien erreichst du telefonisch unter 01/544 13 57 (Mo–Fr), die Bundesweite Sucht- und Drogenhotline unter 0800 202 400. International steht die Website gamblingtherapy.org mit mehrsprachiger Chat-Beratung bereit. Auch Haus- und Fachärzte können helfen, erste Schritte in Richtung einer qualifizierten Behandlung einzuleiten. Du bist mit diesem Thema nicht allein, und eine Beratung ist immer vertraulich.

Warnzeichen für problematisches Spielverhalten

Ein problematisches Verhalten entwickelt sich meist schleichend. Achte auf diese Signale: Du spielst länger als geplant, du setzt mehr ein, als du dir vornimmst, du spielst, um Verluste wieder hereinzuholen, du verheimlichst deine Einsätze oder deine Spielzeit vor Angehörigen, du verlierst das Interesse an anderen Hobbys, oder du leihst dir Geld, um weiterspielen zu können. Treffen zwei oder mehr dieser Punkte zu, ist das kein Grund zur Scham, sondern Anlass, einen Schritt zurückzutreten. Auch körperliche Zeichen können hinzukommen: Schlafprobleme nach einer Spielsitzung, Konzentrationsschwäche am Arbeitsplatz oder ein ständiges Gedankenkreisen um die nächste Einzahlung. Je früher du diese Signale ernst nimmst, desto leichter lässt sich gegensteuern.

Grenzen und Werkzeuge

Wer bei Scurrows spielt, hat Werkzeuge, um seinen Einsatz zu steuern: tägliche, wöchentliche oder monatliche Einzahlungslimits, Verlustlimits, Sitzungszeitlimits und die Möglichkeit, sich vorübergehend auszuschließen. Wir empfehlen, diese Grenzen schon vor der ersten Einzahlung zu setzen und sich daran zu halten, auch wenn der nächste Spin verlockend wirkt. Spiele immer nur mit Geld, dessen Verlust du dir leisten kannst, und behandle Boni nicht als Einkommen, sondern als Teil der Unterhaltungskosten. Nützlich ist auch, einen festen Zeitplan einzuführen: nur abends, nicht nach einem anstrengenden Tag und nie am Monatsende, wenn das Budget bereits knapp ist. Viele Spieler profitieren davon, Pausen bewusst zu planen und wenigstens einen Tag pro Woche komplett ohne Casino-Besuch zu verbringen.